Heute sind mein Name und das Thema Netzwerken untrennbar verbunden: Judith Kenk – Die Vernetzerin. Ich glaube das ist schon viel länger ein Teil von mir, als ich dachte Und doch, wenn ich zurückdenke an einige meiner Vernetzungs-Gespräche, dann bin ich heute nicht immer stolz darauf, wie ich sie geführt habe. Wie ein Splitter piksen sie mich ab und an. Gleichzeitig motivieren sie mich, dass jede Frau Netzwerken lernen kann.

Um Euch Stresssituationen und fiese Erinnerungs-Splitter zu ersparen, habe ich 5 Hacks für ein starkes Netzwerk fixiert, damit ihr vorbereiteter seid, als ich es war!

1.) Dein Interesse

Wie willst Du etwas über andere erfahren und lernen, wenn Du nicht zuhörst? Du kennst bestimmt den Spruch: Wer fragt, der führt!” Und auch beim Netzwerken ist dies das A und O. Stelle Fragen, sei interessiert! Nein, Du wirkst nicht neugierig! Dreh die Situation gedanklich um: Was gibt es Schöneres, als Menschen, die sich für Dich interessieren?

Halte Dich also zurück und lausche aufmerksam. Stelle (berufliche) Fragen. Du gibst der anderen Person die Bühne und bist selbst die Zuhörerin. #listen

2.) Dein Pitch

“Was machen Sie eigentlich?” Eine Frage, die vielen Frauen Schweißperlen auf die Stirn treiben. Sie tun sich schwer, selbstbewusst und entspannt zu antworten. Warum? Weil sie nicht vorbereitet sind. Und das führt zu Unsicherheit. Oder weil sie denken, dass das was sie tun nicht genug ist. STOP! Du bist genug! Und DU bist es wert, über Deine Leidenschaft und Dein Business zu sprechen.

WICHTIG: Bitte Privates aussparen auf diesem Level des Kennenlernens! Lass Privates nicht zu viel Raum einnehmen! Kinder, Haustiere und Partner machen Dich nicht zu einem besseren Menschen und sind hier schlicht uninteressant. Jetzt geht es ausnahmsweise nur um Dein berufliches Ich! Konzentriere Dich auf das, was jetzt gerade wichtig ist: Wer steht vor Dir? Welche Deiner großartigen Kompetenzen sollen jetzt glänzen? Und was musst Du bei dieser Gelegenheit unbedingt ansprechen? Übrigens, einen Pitch solltest Du immer drauf haben und …”im Schlaf oder volltrunken vorbeten können.” (Frank Thelen). #perfectpitch

3.) Du stehst an 2. Stelle!

Richtig gelesen! Beim Netzwerken geht es darum, andere zu unterstützen und voranzubringen. “Frage nicht, was andere für Dich tun können. Frage Dich, was Du für andere tun kannst!” Du hast dieses Zitat schon einmal gehört? Sehr gut. Beherzige diese Philosophie! Es kommt alles zu Dir zurück! #karmapunkte

4.) Deine Kontakte

Du hast neue Kontakte geknüpft? Dann speichere sie – alle! Und mach Dir hilfreiche zusätzliche Notizen im Kontakt: Unternehmen, Projekt, Stichwörter! Du wirst sehen, Dein Gedächtnis hat Grenzen und es wäre schade, wenn Du einen spannenden Kontakt nicht wiederfindest.

Und im nächsten Schritt verbindest Du dich mit anderen Frauen in den sozialen Netzwerken. Es ist keine Schande, Menschen nach ihren Accounts zu fragen. By the way: Viele Messenger und Social-Media-Apps kreieren einen QR-Code. Den kannst Du einfach scannen lassen und schon seid ihr vernetzt – ohne peinliche Schreibfehler im Namen. Und nun kannst Du auch fleißig die Accounts Deines Netzwerks supporten und ihre Aktivitäten verfolgen. #besocialinsocial

5.) Die Botschaft

Wofür stehst Du? Was sollen die Menschen mit Dir verbinden? Bei welchem Thema sollen sie sofort an Dich denken? Ist es z.B. Nachhaltigkeit, ist es Innovation? Ist es das Produkt Deines Unternehmens? Mach Dir klar, wofür Du stehst – besser noch wofür brennst Du?!? Und das machst Du zum Zentrum Deiner Außen-Kommunikation. Je besser Du dich darauf fokussierst und kommunizierst, desto besser können Dich die Menschen greifen, abspeichern und im richtigen Moment anrufen.

Und jetzt schreibe ich, was ich immer tue: Machen! Nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern sofort.
Und ist es Dir aufgefallen? Ich habe meinen Zusatz geändert, nicht mehr “Die Netzwerkerin”, sondern “Die Vernetzerin”. Warum? Die Netzwerkerin fühlte sich für mich zunehmend ich-orientiert an. “Die Vernetzerin” meint, dass ich das für Euch tue. Und genau das ist der Kern: Ich vernetze Euch, um euch stark zu machen und so letztlich die Region voranzubringen. Das ist meine Mission und meine Botschaft!

Fotos von Ulrike Kielmann

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